Wilhelmshaven 2015

Oje, der Blick auf den Kalender verriet uns, dass der letzte Besuch in Wilhelmshaven schon wieder 5 Jahre zurück liegt. Es wurde also wieder dringend Zeit, das Urlaubsziel WHV zu reaktivieren. Eigentlich war alles ganz anders geplant, aber wie so oft platzte der ursprüngliche Urlaubsplan wie gezündeter Knallfrosch und sprang unkontrolliert umher, ehe er mit einem Abschlussknall für immer verschwand. Bei einer letzten Urlaubsbesprechung in Solingen wurde von uns das Luftschutz-, äh der Urlaubssonderbauprogrammplan erstellt und bereits zwei Wochen später in die Tat umgesetzt. Der Sommerurlaub wurde in die Kategorien "über Tage" und "unter Tage" geteilt und wurde mit kleinerer Besetzung durchgeführt, als ursprünglich geplant war. Der "Übertage-Urlaub" stand also ganz unter dem Motto "Beton in der Stadt" und führte uns endlich wieder in die Bunkerstadt Wilhelmshaven. Wir wollten es ruhig angehen lassen und auch mal dieses komische Gewässer namens Nordsee besuchen. Der Beton-Tourismus spielte auf der diesjährigen Tour nur die zweite Geige. Startschuss unserer Tour war am 06.07. irgendwann morgens. Nach einem Kaffee machte sich die vierköpfige Reisegruppe (drei Wuppertaler und ein Solinger) auf den weiten Weg nach WHV (Wuppertaler Haben Vorfahrt). Nachdem wir bei Gelsenkirchen dem letzten Fördergerüst zuwinkten, bogen wir auf die Emslandlinie ab. Wir fuhren die A 31 in Richtung Leer. Und so war die Autobahn und die Landschaft auch schon nach wenigen Kilometern Fahrt. Ich hatte kurz hinter Dorsten das Gefühl, wir müssten jeden Moment von der Erdscheibe fallen, aber irgendwie ging es dann doch weiter in Richtung Norden. Im Emstunnel bei Leer kam bei allen noch einmal kurz noch das Untertage-Feeling auf, ehe wir die letzten Kilometer nach WHV über Land fuhren. Nach etwa drei Stunden Fahrt erreichten wir unseren Spezial-Campingplatz in Wilhelmshaven-Heppens, wo uns unserer Gastgeber Holger nebst Frau Tanja schon erwartete. Nach dem obligatorischem Begrüßungsritual und einem kleinen Rundgang durch den Bunkerpark bauten wir unsere Zelte auf und der Wilhelmshaven-Urlaub konnte beginnen.

Der Bunker-Campingplatz
Bunkerpark in Wilhelmshaven

Schlufine und Beton

Haake Beck - das Beton-Bier

Svenska und die Solinger Dywidag-Zelle

Turmbunker Norderneylager

In dem feinem Bunkermuseum hatte sich in letzten 5 Jahren einiges verändert. Klar, der Luftschutzturm "Norderneylager" war noch an seinem Platz, nur die Inneneinrichtung hatte sich verteilt und ist um Einiges gewachsen, aber in dem kleinen Bunkerpark gab es einige Veränderungen. Der Splitterschutzunterstand aus dem Alaska-Kai war verschwunden. Dafür waren dort jetzt ein Tobruk-Ringstand, eine Regenwassernase von einem T 750, ein Notausgangsstöpsel aus Beton, eine Splitterschutzzelle Bauart Dywidag und eine Westermann-Zelle mit an Bord. Letztere wurde von uns direkt beschlagnahmt und zum Westermann-Kühlschrank deklariert, denn es war recht warm und unser Grillgut und Bier musste ja schließlich splitterschutzsicher und kühl eingelagert werden, woll? Auch die ehemalige Tirpitz-Zelle, welche zwischendurch auch mal eine Westermann-Zelle war und eigentlich eine Brenner-Zelle ist, stand noch an ihrem Platz und musste ab und zu meinen Gaskocher beschützen. Danke, ihr kleinen süßen Splitterschutzzellen. Nach einem kleinem Bierkauf (wir entschieden uns dabei für das uns bekannte Krombacher und Haake-Beck-Pils aus Bremen, um es mal zu testen. Denn nicht Jever mag ein friesisches Bier...) und einem Apothekenbesuch verbrachten wir den Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein am Südstrand in WHV. (Weiße-Hosen-Verkauf) Am Abend wurde Holgers Grill gesucht, gefunden und nach gefühlten 2 Jahren Stillstand endlich wieder angefeuert. Denn es war Zeit die mitgebrachten Bergischen Zwiebelbratwürstchen zu grillen und den Tag gemütlich zusammen ausklingen zu lassen. Dieses Ritual haben wir dann auch jeden Abend durchgezogen. Skol...

Luftschutzturm in Wilhelmshaven
Schlufine und ihre Nordsee

Bunkersportler am Strand

die kleine Schlufine am Meer

Dressed to Grill

Urlaub...

Der zweite Tag in WHV (Waldloses Hochbunker-Vorkommen) war sehr stark betoniert. Bis auf die große Schlufine fuhren wir zahllose Luftschutzbunker in Wihelmshaven ab und besichtigten und fotgrafierten diese meistens von aussen. Immer wenn wir nach einer längeren Fahrt (so ca. 60 – 90 Sekunden) aus dem Auto ausstiegen um einen weiteren Betonklotz zu begutachten, wurden wir von den Lachmöven ausgelacht. Jarjarjarjar – immer diese Bunkersportler. So kehrten wir an diesem abermals sonnigen und warmen Tag eine Menge Beton zusammen, dessen Fotos ihr gleich zu sehen bekommt. Der Abend wurde wieder im Bunkerpark WHV (Willste Hochbunker-Verbot?) in geselliger Runde verbracht. Gute N8...

Bunker "Trotz" - T 1500 in WHV
Rundbunker

hier versteckt sich ein Zombeck-Zurm

kleiner Rundbunker

Bunker-Holger und Beton... (noch da...)

OP-Hochbunker

Luftschutzbunker in Wilhelmshaven

Luftschutzhaus

LSB

den Hochbunker kennt ihr schon...

Göring-Bunker mit enormer Wandstärke

Graffiti-Bunker

Wohnen im ehemaligen Bunker

LS-Bau in Wilhelmshaven

Was wir am dritten und vierten Tag in WHV (Wattenmeer-Huckepack-Verkehr) gemacht haben, geht euch leider garnix an. Ich kann euch nur soviel verraten, dass das Wetter immer schlechter wurde und wir unsere Aktivitäten mehr in Richtung "Beton von innen" verlagert haben. Da alle Bunker in Wilhelmshaven mehr oder weniger verschlossen und nicht mehr zugänglich sind, werden hier auch keine Fotos mehr veröffentlicht. Hinzu kommt noch, dass in letzter Zeit viele Bunker in Wilhelmshaven abgerissen wurden oder kurz vor der Beseitigung stehen. Schade um die verschwundenen Truppenmannschaftbunker 750 – so stirbt ein Stück Geschichte der Stadt. Deshalb müssen die verbleibenden Luftschutzanlagen geschützt werden und es ist auf jeden Fall besser wenn nicht so viel Wind rund um die LS-Bauwerke gemacht wird. Bunker haben Leben gerettet! Leider wird das immer viel zu schnell vergessen, oder totgeschwiegen.
Ans Herz legen möchte ich euch aber noch das feine Bunkermuseum in Wilhelmshaven. Der Holger ist wirklich ein sehr netter und lustiger Zeitgenosse und würde sich freuen, wenn ihr mal ein Ausflug nach WHV macht und ihn und sein Museum besucht. Die Adresse findet ihr unter diesem Bericht. Ebenso die älteren Wilhelmshaven-Berichte findet ihr weiter unten. So, liebe Kinder, schaltet den Fernseher aus, macht den Rechner aus und notiert euch die Bunkerstadt am Jadebusen auf eurem Urlaubsplan. Wir sehen uns wieder – nur das Wacholder-Hütten-Veltins (WHV) bleibt in Ibbenbüren... Fedderwardergrodentschöö...
Eismann und Svenska am Strand

Danke Holger...

Hurra, ein Plattenladen... EINKAUFEN!

Schlufine klein und groß im Salzwasser

Marine

am Morgen danach...

© untertage-übertage.de, 2015

Mit dabei waren:
Schlufine groß "ich höre nur noch Wilhelmshaven und ich will an die Nordsee"
Schlufine klein "Krabben sammeln und Eis am Strand"
Svenska "Beton und Bier machen glücklich"
und ich... (Eismann) (Text und Fotos)

Ein dickes DANKE an Holger Hiebner – einfach für alles. Du bist der Beste. Bis zum nächsten Besuch dauert es keine 5 Jahre und grüß mir meine Westermann-Zelle...

Grüße an Tanja und Hartmut



Freut euch auch auf die Berichte auf den Partnerseiten W.U.T. & Minehunters






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Fedderwardergrodentach, meen Jong... (Tour 2010)

...wieder einmal verließen wir das allgegenwärtige Sommerloch um im Land der 1.000 Berge, äh Bunker ein schönes Wochenende zu verbringen. Auf den Tag genau ein Jahr später, landeten wir wieder in Wilhelmshaven-Fedderwardergroden um in geselliger Runde über betonierte Bauwerke zu philosophieren. Von dem gefürchteten Regen in WHV war dieses Jahr keine Spur, zumindest nicht tagsüber, dafür gab es Sonne, frische Meeresbrise und Beton pur. Sonnenbrand inklusive. Gastgeber und Reiseführer war auch in diesem Jahr unser Holger vom Bunkermuseum-Wilhelmshaven. Diesmal standen allerdings nicht die Luftschutzbunker und die damit verbundenen Suchtouren im Vordergrund. Wir wollten unsere Tour etwas gemütlicher, fast schon wie ein Urlaub am Meer gestalten, so dass das Fachsimpeln über Fedderwardergroden, Fische im Meer und Beton am Strand vordergründig unser Wochenendziel war. Ein geselliger Grillabend rundete unseren Wilhelmshavenbesuch ab. Doch weiter im Text:

Nachdem wir Holgers Bunkerpark erreicht hatten wurde nach kurzer (oder etwas längerer) Begrüßungszeremonie das Nachtlager aufgebaut. Danach gab es erst mal eine Erfrischung in Form von einem Rundbunker an der Schulstraße in Wilhelmshaven. Nach ausgiebiger Erkundung des Luftschutzbunkers (siehe Fotoblock weiter unten) ging es zwecks Backfischbrötchenaufnahme an den sonnigen Südstrand. Viel Sonne, kein Schatten, also schnell weiter. Danach bestanden wir noch auf die Exkursion zu einigen T750-Bunkern, da wir diese letztes Jahr leider nicht mehr geschafft hatten. (auch von den Truppenmanschaftsbunkern gibt es weiter unten einen eigenen Fotoblock) Nach einem kurzen Zwischenstopp an einem Supermarkt, um Grillgut und Fedderwardergrodenpils zu kaufen, konnte nun der gemütliche Teil unserer Wilhelmshaventour, im Schatten des Turmbunkers "Norderneylager" (siehe WHV-Tour, 2009), beginnen. Neben Hartmut, welcher uns schon den ganzen Tag begleitete und uns mit vielen wichtigen Bunkerinfos versorgte, gesellten sich auch Tanja und die Nachbarskinder zu unserer Grillsession. (siehe abermals Fotoblock)

Truppenmannschaftsbunker T 750:

 Truppenmannschaftsbunker T 750

 Beton am Strand

 Regelbau T 750

 Exkursion zu einem T 750-Bunker

Unterwegs in Wilhelmshaven:

 unsere schwimmende Backfischbrötchenaufnahmestation

 der Südstrand in Wilhelmshaven

 Urlaub am Meer...

 Schlufine & Bergmann am Strand

Rundbunker Schulstraße:

 alles meins...

 Rundbunker an der Schulstraße in Wilhelmshaven

 im Luftschutzturm

 untertage-übertage on tour

Dressed to Grill:

 zwei Brandwachen in Wilhelmshaven

 geselliger Grillabend mit Freunden

 im Schatten des Turmbunkers "Norderneylager"

 Fedderwardergroden ???

    

danke Hartmut !!!                                                                                                   Beton im Vorgarten...

Vielen Fedderwardergrodendank für ALLES an Bunker-Holger (Link) , Hartmut für die Begleitung und Infos, Grüße an Tanja und den Strandläufer Raddatzkimarsch...

 bis zum nächsten mal...

untertage-übertage on tour, 10 & 11.07.2010, Alles von Björn (Bergmann) und Olly (Eismann)

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Unterwegs in Sachen Luftschutz - Bunkertour Wilhelmshaven 2009 

Moin, moin...
Wilhelmshaven - Stadt der Kriegsmarine, gelegen am Jadebusen, am niedersächsischen Wattenmeer, Stadt der Luftschutzbunker. Wir waren da! Bis auf Dany, die im Vorfeld die Tour organisiert hatte, hatte keiner von uns jemals die Bunkerstadt besucht. Und wir waren wirklich begeistert, was dort im Bereich des Luftgaukommandos XI so alles an Luftschutzanlagen errichtet worden war. In Wilhelmshaven wurden etwa 300 Bunker und 8.000 Luftschutzkeller errichtet. Für uns ein Paradies - für die Wilhelmshavener Bevölkerung wahrscheinlich eher störend. Hier also unser Tourbericht über die "alle 100 Meter steht ein Bunker-Stadt" Wilhelmshaven:

1.Tag:
Also fuhren wir am Freitag den 10.07.2009 aus dem Sommerloch in das Regenloch Wilhelmshaven. Unser erstes Ziel war das Industrie- und Kasernengelände rund um den Banter See, wo wir uns einige nasse Truppenmannschaftsbunker der Kriegsmarine (T750) aus dem Wuddi heraus anschauten. Später, es hatte endlich mal aufgehört zu meimeln, schauten wir uns das ehemalige KZ "Banter Lager IV", einem Aussenlager von Neuengamme, an. Wir schossen die ersten Fotos und freundeten uns mit einem Meer aus drei Meter hohen Brombeerbüschen an, die uns den Zugang zu den beiden gesprengten Rundtürmen des Banter Lagers hartnäckig verwehrten. Abbruch und weg...

 Fundamente auf dem KZ-Gelände

2. Tag:
Kurz nach fünf, nach verregneter Nacht saßen schon zwei Gestalten neben dem Wuddi und kochten Kaffee. Etwas später, gegen 7.00 Uhr hatten wir einen Parkplatz in der Innenstadt (direkt neben einem Rundbunker - wie sich das gehört.) und machten uns auf den Weg das betonierte Wilhelmshaven zu erkunden. Von nun an ging es Bunker auf Bunker auf Bunker.

Wir versuchten bis zu unserem Termin um 15.00 Uhr so viele Luftschutzbauten wie möglich zu finden und zu fotografieren. Komischerweise war die Stadt wie ausgestorben und die von mir sehnsüchtig erwarteten Menschen mit gelben Gummistiefeln, Öljacke, Kapitainsmütze, Vollbart und Pfeife im Mund schien es in der Hafenstadt nicht zu geben. Wir liefen mit dem Plan in der Hand durch die Südstadt, den Hafen, nach Osten, nach Westen, kurz gesagt: kreuz und quer durch die Stadt. Doch der Meimel machte uns oft einen Strich durch die Rechnung, komischerweise fast immer dann, wenn wir einen Luftschutzbunker fotografisch festhalten wollten. Später: Sonne und Regen - immer im Wechsel. Nach einer kleinen Erkundung der Fußgängerzone von WHV, zwecks Nahrungsaufnahme, wackelten wir nach einem 25-Kilometer-Spaziergang zurück zum Wuddi und fuhren zum: (nach dem Fotoblock)

 Hochbunker Mozartstraße (Göring-Bunker)

 Rundbunker

 Hochbunker Virchowstraße / OP-Bunker

 Lüftungspilz auf einem Tiefbunker

 Hochbunker Genossenschaftsstraße

 Druckschutztür

 Luftschutzhaus Banter Weg

 Schlufine hat Beton gefunden

 zum Wohnhaus umgebauter Hochbunker

 Zombeck-Turm

 Rundbunker Rheinstraße

Bunkermuseum "Luftschutzturm Norderneylager"
Vor dem LS-Turm trafen wir endlich auf die örtliche "Bunker-Prominenz" Holger Hiebner (Bunkermuseum Wilhelmshaven) und Holger Raddatz (Luftschutzbunker-WHV, Luftschutzbunker-Osnabrück, Luftschutzbunker-Emden usw.) Sehr nette Zeitgenossen - wir fühlten uns sofort wohl. Nach einem kurzen Plausch (oder etwas länger...) zeigte uns Holger den Luftschutzturm "Norderneylager" von innen. Der sechzehneckige LS-Turm wurde 1939/1940 von der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven errichtet. Dieser einzigartige Luftschutzturm ist der einzige seiner Art, der noch in Wilhelmshaven erhalten geblieben ist. (von 11 erbauten)

Der 8-stöckige Rundbunker wurde mit 500 Schutzplätzen erbaut, wurde jedoch in den Bombennächten von 1.500 Personen aufgesucht. (3-fache Belegung) In dem Bunker-Museum ist eine liebevoll eingerichtete Ausstellung mit vielen originalen Exponaten aus dem Zweiten Weltkrieg, speziell aus dem Raum Wilhelmshaven, zu sehen. Mit viel Liebe zum Detaíl wurde der Bunker von Holger und Kollegen mühevoll wieder hergerichtet. Im Anschluss, nachdem wir auch den Turm-Beobachter-Stand begutachtet hatten, (20 Meter über NN - ganz schön hoch für WHV-Verhältnisse) schauten wir uns natürlich auch die beiden "geretteten" Splitterschutzzellen auf dem Bunkergelände an. Der Splitterschutz-Unterstand "Alaska" war mir bis dato unbekannt und die Westermannzelle (hier Splitterschutzzelle "Tirpitz") war eh schon mein Freund. (Haha, ich habe sie Klothilde getauft...)

 vor dem Bunkermuseum...

 Brandwache / Splitterschutzunterstand Alaska

 im Turmbeobachterstand

 Bunkersportler

    

What Heppens next?
Danach gab es noch den ultimativen Nachschlag in Sachen Beton. Holger Raddatz unternahm mit uns eine kleine Exkursion durch den Stadtteil Heppens und zeigte uns noch mehr Betonbauten. Neben zahlreichen Luftschutzbunkern gab es auch endlich die LS-Pfeile an den alten Häusern in Wilhelmshaven für uns zu sehen. Ich kannte bis dahin nur einen einzigen Luftschutz-Pfeil in Münster. Nach der Heppens-Tour verschwanden wir in einem Imbiss und Holger fuhr (kurz) nach Hause. Gesättigt und glücklich mussten wir nur noch die 200 Meter zu unserem Spezial-Campingplatz latschen und unser Nachtlager aufbauen... 

 früher Luftschutzhaus - heute Pflegeheim

 LS-Pfeile in Wilhelmshaven

 Exkursion durch Wilhelmshaven-Heppens

 Hall of Fame

 Gang zu den Schutzräumen im Hochbunker

Hochbunker Einigungsstraße

Später am Abend gesellten sich die beiden Holgers wieder zu uns und wir ließen den Tag bei ein paar leckeren Bierchen ausklingen. Bis spät in die Nacht saßen wir noch im Schatten des Luftschutzturms und unterhielten uns, wie könnte es auch anders sein, über Luftschutz, Beton im Wald, Bergbau und Bunkersport. Wir tauschten Infos und diverse Erlebnisse aus, bevor wir endgültig müde ins Bett fielen. (Hätte uns jemand belauscht, hätte er nur Bahnhof, bzw. Beton verstanden.)

3.Tag:
Sachen packen, ab zum Meer und nach Hause fahren...
So, ihr Bunkersportler, soviel zu unserem Tourbericht über die Bunkerstadt Wilhelmshaven. Ende! Aus!

Einige der Bunker werden in nächster Zeit noch genauer unter der Rubrik "Luftschutz" hier auf unserer Seite vorgestellt. Wer nicht so lange warten kann oder will, der verwendet einfach folgenden Link: (luftschutzbunker-whv.de)

Bis dahin ein "Glückauf" und auf Wiedersehen...



Mit dabei waren: siehe Foto oben
Tourtagebuch: Eismann
Sämtliche Fotos © von Olly Eismann, bis auf das letzte Gruppenfoto: © Björn Bergmann

Fazit: zu viele Bunker, zu wenig Zeit, wir kommen wieder, bald...

Vielen lieben Dank an Holger und Holger für: Führungen / Pennplatz / Infos / Bunker aufschließen / den netten Abend / ach, einfach für alles...
Betonierte Grüße nach Wilhelmshaven - wir sehen uns wieder...

Bunker-Museum Wilhelmshaven
Minsener Oog 1A
26384 Wilhelmshaven
Führungen finden jeden Sonntag um 16.00 und 18.00 Uhr statt



P.S.: Kann man in Wilhelmshaven eigentlich Schlitten fahren? Gibt es überhaupt welche zu kaufen? Die armen Kinder...