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Bochumer Verein / Westpark

So mach einer erinnert sich sicherlich noch an die beiden Berichte "Bochum Total 1 und 2" auf unserer alten Seite "7grad.org", oder? Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Wie damals auch schon, zieht es uns in unregelmäßigen Abständen komischerweise immer wieder auf das Gelände des ehemaligen Gussstahlwerks wenn wir in Bochum sind. Aber das Gelände hat auch seinen eigenen Reiz und eignet sich hervorragend zum Fotografieren und verweilen. Fast immer, wenn wir in Bochum Hochbunker oder Stollen (be-) suchen, landen wir am Ende unserer Tour (und manchmal auch Kräfte) irgendwo in Nähe der Jahunderthalle und lassen den Tag bei einem leckeren Getränke aus dem Hause FIEGE ausklingen. Schon oft begonnen, aber noch nie fertiggestellt, in etwa so wie die vielen Baustellen in Wuppertal, wollte ich schon lange einen neuen Bericht über den Bochumer Verein verfassen und im Netz veröffentlichen – und zwar auf meiner eigenen Seite, genau hier:

Jahrhunderthalle

Das Colosseum in Bochum

Geschichte:

Der Bochumer Verein entstand im Jahre 1854, nachdem sich zuvor die beiden Unternehmer Eduard Kühne und Jakob Mayer zusammentaten. Das erste Stahlwerk, gegründet von Jakob Mayer, welcher eigentlich gelernter Uhrmacher war, aber sich schon sehr früh für die Erzeugung von Gussstahlprodukten interessierte, entstand 1842 an der Alleestraße in Bochum. Die Alleestraße hieß damals noch Essener Chaussee. Schon kurz darauf stieg der Kaufmann Eduard Kühne als Teilhaber und Geldgeber mit in das Unternehmen ein. Unter dem Fimennamen "Gußstahlfabrik Mayer & Kühne" wurden in der Anfangszeit überwiegend Stahlbarren in der Stahlhütte hergestellt, welche zur Weiterverarbeitung zu Degen, Scheren und Werkzeugen an die Schmieden im Siegerland und Sauerland verkauft und verschickt wurden. Obwohl die Bochumer Stahlwaren von hervorragender Qualität waren, gelang es dem Unternehmen nur sehr schleppend, sich gegen die damalige Herrschaft des britischen Stahls durchzusetzten. In den Folgejahren entwickelte sich die Firma Mayer und Kühne stetig weiter. Neben der Weiterentwicklung des Gussverfahrens wurden nun auch Werkzeuge und Federn in dem Bochumer Gußstahlwerk hergestellt. Wer einmal in der U-Bahn-Station am Bochumer Verein aus- oder eingestiegen ist, kennt mit sicherheit die alten Fotos in dem Bahnhof. Diese Zeigen die Gussstahlglocken aus dem Bochumer Verein, mit dem das Unternehmen später berühmt wurde. Doch die Stahlglocken wurden bereits im Jahre 1847 von der (Vorgänger-) Firma "Mayer & Kühne" hergestellt, genauso wie auch schon Kanonenrohre, welche allerdings noch in Wetter an der Ruhr von der Firma Kamp & Co, gegründet von Friedrich Harkort, nachbearbeitet und fertiggestellt wurden. Insider wissen jetzt schon ganz genau, worauf ich hinaus will – genau, diese Zeilen eben waren schon mal ein kleiner Wegweiser in die spätere Richtung Rüstungsindustrie und Untertage-Verlagerungen, meinem Spezialgebiet.
Im Jahre 1852 präsentierte das Gussstahlwerk Mayer & Kühne auf der Gewerbeausstellung in Düsseldorf erstmalig seine Produkte aus Stahlformguss. Es waren drei Glocken, welche zum ersten mal der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Eine dieser Stahlglocken befindet sich heute im Deutschen Werkzeugmuseum in Remscheid. Fahrt doch mal hin!
Bedindt durch die rasche Expansion der Firma waren die finziellen Mittel sehr bald erschöpft, so dass die Stahlhütte in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden musste, um sich weiterhin auf dem Weltmarkt etablieren zu können. Im Jahre 1854 wurde deshalb die Aktiengesellschaft "Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikationen" gegründet. Jakob Mayer behielt zunächst die Leitung des Unternehmens, wurde aber schon ein Jahr später von Louis Baare von der Köln-Mindener- Eisenbahngesellschaft abgelöst. Er blieb natürlich weiter dem Betrieb als technischer Leiter erhalten. Unter der Leitung von Baare wurde ein großes Investitionsprogramm getätigt, welches den Ausbau und Erweiterung der Walzwerke betraf. Neben dem Bandagenwalzwerk wurde auch eine Radsatzdreherei aufgebaut. Louis Baares Projekte wurden 1860 abgeschlossen und gingen in Produktion. Auf Grund von Differenzen in der Führungsetage des Unternehmens verließ Eduard Kühne 1858 den Betrieb.
Ab dem Jahre 1866 entwickelte sich der Bochumer Verein immer mehr zu einem leistungsfähigen Rüstungsbetrieb. In der werkseigenen Kanonenwerkstatt wurden neben anderen Rüstungsgütern vor allem Geschützrohre und Granathülsen hergestellt. Der Bochumer Verein erreichte zwar nie die Kapazität des großen Konkurrenten Krupp im benachbartem Essen, aber einer der Hauptaufträge kam 1866 von der königlichen bayrischen Regierung, kurz vor dem Deutsch-Österreichischen Krieg. Ein Jahr später wurde das Stahlwerk endlich an das Netz der Bergisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft angeschlossen. Noch ein Jahr später, im Rahmen der Pariser Weltausstellung, wurde als einer der Höhepunkte eine 15 Tonnen schwere Glocke aus dem Bochumer Verein präsentiert. Diese Stahlglocke aus Bochum sorgte für großes Aufsehen, zumal sie aus einem Guss entstand. Diese Glocke gibt es noch heute, denn seit 1979 gehört sie wieder als "Rathausglocke" der Stadt Bochum. Der Bochumer Verein expandierte stetig weiter. Im Jahre 1876 standen bereits acht Siemens-Martin-Öfen zu Stahlerzeugung auf dem Betriebsgelände. Fünf Jahre später wurde auch das sogenannte "Thomas-Verfahren" versuchsweise eingeführt. Mit diesem Verfahren konnte zum Beispiel auch das deutsche phosphorreiche Eisenerz verarbeitet werden. Doch die Qualität der Endprodukte war nicht so gut, so dass das Stahlwerk weiterhin auf den Ankauf von ausländischem Roherz angewiesen war. So, wir machen einen kleinen Zeitsprung in das Jahr 1903, denn in diesem Jahr wurde die neue Gebläsemaschinenhalle und die Gaskraftanlage auf dem Gelände des Bochumer Vereins erbaut. Diese ist heute auch unter dem Namen "Jahrhunderthalle" bekannt. Die Jahrhunderthalle, dessen Ursprung eine Eisenkonstruktion war, in der im Jahre 1903 stattgefundenen Gewerbeausstellung in Düsseldorf, eine Ausstellungshalle des Unternehmens untergebracht war, steht seit dem Wiederaufbau in Bochum, nach der Ausstellung, bis heute unverändert und dient heute, nach Stilllegung der Anlagen, als Besuchermagnet und Ankerpunkt der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet.
Der Erste Weltkrieg betraf auch den Bochumer Verein. Obwohl von der 16.000 Mann starken Belegschaft im Jahre 1914 rund 5.200 einberufen wurden, sollte gleichzeitig die Produktion zum größten Teil auf Kriegsgüter wie Geschosshülsen und Geschütze umgestellt werden. Ab dem Jahre 1916 produzierte der Bochumer Verein rund 3.000 Geschützrohre pro Monat. Um den durch die zum Krieg eingezogenen Arbeitermangel auszugleichen, wurden eine große Anzahl von Frauen und Kriegsgefangene im Betrieb eingesetzt. Insgesamt rund 4.500 Personen. Nach dem Krieg, in der Weimarer Republik, wurden in Deutschland die Fabriken, welche zur Herstellung von Waffen dienten, die Auflage gemacht, die Produktionsanlagen zu zerstören. So auch im Bochumer Verein. Viele Produktionsbereiche wie die Gesenkschmiede, die Pressen und ein großer Teil der Vergütungsanlagen wurden zerstört.
Im Jahre 1921 wurde mit dem Ausbau, der Erweiterung des Werkes begonnen. Da auf dem Gelände an der Alleestraße der Platz begrenzt war, wurde eine große Fläche Land in Wattenscheid-Höntrop gekauft, um dort weitere Produktionsanlagen zu errichen. Das neue "Stahlwerk III" im Bochumer Süden ging ab dem Jahreswechsel 1924/1925 mit vier Siemens-Martin-Öfen in Betrieb. So, Freunde, nach einem weiterem Zeitsprung befinden wir uns nun im Jahre 1933, dem Jahr nach der Machtübergabe, in dem der Bochumer Verein wieder eigenständig fungierte. Am ersten Oktober 1934 übernahm der Bochumer Verien auf Anraten der Wehrmacht die Aktienmehrheit des angeschlagenen Fahrzeug- und Maschinenbaubetriebs Hanomag mit Sitz in Hannover. Auch die gut 10.000 Beschäftigten wurden übernommen. In der Zeit des Nationalsozialismus galt der Bochumer Verein als "Nationalsozialistischen Musterbetrieb". Sogar Adolf Hitler persönlich stattete dem Betrieb am 14. April 1935 einen Besuch ab und ließ sich uner Anderem das Höntroper Werk zeigen.

Stützmauern


Eingang zu einem Luftschutzstollen

Bochum-Untertage (BUT)

Nachdem der erste Lichtbogenofen am 19. Februar 1935 im Stahlwerk Alleestraße in Betreib ging, folgten bis 1942 noch zwei weitere Elektroöfen, in welchen hoch legierte Edelstähle verarbeitet werden konnten. Damit wurden die Siemens-Martin-Öfen nicht mehr brauchbar, bzw. benötigt. Damit erfolgte die Einführung des seit der Jahrhundertwende bekannten Elektrostahls relativ spät, was im Wesentlichen auf die Fehlentscheidung von Walter Borbet rückführbar war, welcher sehr lange am von ihm eingeführten Duplexverfahren mit dem Einsatz von Roheisen und Erz in Siemens-Martin-Öfen festhielt. Solche technischen Fehlentscheidungen führten schließlich durch hohe finanzielle Verluste dazu, dass die deutschen Edelstahlwerke, deren Vorstand Borbet ebenfalls angehörte, 1929 neu konstituiert wurden, ihren Sitz nach Krrefeld oder anderorts verlegte. Andererseits setzte sich Borbet stark für das Erschmelzen in Hochfrequenzöfen ein, so dass mit Beteiligung der Deutschen Edelstahlwerke (DEW) 1934 die Hochfrequenz-Tiegelstahl GmbH in Bochum gegründet wurde, in die die seit 1924 vorhandene Edelstahlversuchsschmelze des Bochumer Vereins integriert wurde.1938 wurde im Werk Höntrop eine neue Presse mit 6.000t Druckkraft aufgestellt, die 1946 demontiert und nach Großbritannien gebracht wurde – wo sie allerdings nie in Betrieb genommen wurde. Mitte der 1950er Jahre kaufte der Bochumer Verein die Presse zurück und nahm sie am Standort Alleestraße wieder in Betrieb, wo sie nach einer Generalüberholung 2007 noch heute im Betrieb ist. Natürlich kam auch der Bochumer Verein nicht ohne "fremde" Hilfe aus. Seit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden auch hier eine Vielzahl von Zwangsarbeiter in den Bochumer Stahlwerken eingesetzt. Allein der Bochumer Verein zählte mehr als 7.000 Zwangsarbeiter, welche extra in den eigens dafür angelegten Lagern zum Beispiel am "Goldbach" oder an der "Sauren Wiese" in Bochum-Weitmar errichtet wurden. Zum größten Teil waren es jüdische Häftlinge, welche vor allem rund um die Geschossproduktion zum Stollenvortrieb oder zu Erdarbeiten gezwungen wurden. Über 100 Häftlinge überlebten die grausamen und unmenschlichen Lebensbedingungen in den Lagern und an den Arbeitsplätzen nicht. Alle Aussenlager in Bochum gehörten dem Stammlager Buchenwald an. Auch die Alliierten Streitkräfte kümmerten sich um den Rüstungsstandort Bochum und beschenochumer Verein und dessen Umgebung mit 10.000 Sprengbomben und 130.000 Brandbomben, bis der Rüstungsstandort Bochum entgültig geschichte und unbrauchbar wurde. (Bis auf die unterirdischen Produktionsstätten) Und mit dem Klammertext sind wir auch schon wieder in Ollys kleiner Welt angekommen, denn es geht um Untertage-Verlagerungen in Bochum. Neben der allseits bekannten U-Verlagerung Maultier, welche sich in einem Verbindungsstollen zwischen dem Bochumer Verein und der Zeche Präsident befand, (abgesoffen, unbefahrbar...) gab es noch eine Vielzahl kleinerer U-Verlagerungen unter dem Gelände. Die hatten zwar alle keinen eigenen Decknamen, waren/sind aber nicht weniger interessant. Nun gut, im Laufe der Umbauarbeiten der letzten Jahre sind auch diese Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs nicht mehr zu befahren, aber trotzdem birgt das Gelände rund um die Jahrhunderthalle noch einige Geheimnisse, welche noch zu entdecken sind – oder auch nicht. Neben dem berühmten Ausflugsgebiet für Touristen und Bochumer Studenten bietet der Westpark rund um die Jahrhunderthalle ein schönes Naherholungsgebiet für die gestressten Großstädter und einen Abentheuerspielplatz für Bunkersportler aus dem ganzen Land. Für jeden ist was dabei – und so muss das auch...

Stollenmundloch mit Rohrleitungen

Der Wasserturm

Eismann / U-Verlagerung / Selfshot


Westpark: (Wikipedia)

Geländestruktur und Flora des Parks:
Der Park gliedert sich in drei Höhenstufen:
untere Stadtebene auf etwa 72 m ü. NN im Südwesten, Bereich um das Colosseum.
Die Ebene der Jahrhunderthalle auf 80 m ü. NN, Talkessel im Zentrum des Westparks.
Die Hochebene des Westparks auf 90 m ü. NN, künstlich geschaffenes Niveau, auf dem früher die Hochöfen und das Stahlwerk standen.
Der Park eignet sich die alten Strukturen an und interpretiert sie in eine neue, nutzbare, zukunftsfähige Ordnung um. Die technische, artifiziell wirkende Topographie wird durch Stützwände, gepflasterte Steilböschungen und Geländesprünge vorgegeben und weiterentwickelt.
Der Park, in wesentlichen Teilen auf der höchsten Ebene, bietet die einmalige Möglichkeit der Blickbeziehungen nach außen in die Stadtquartiere und nach innen auf den Bereich der Jahrhunderthalle. Der etwa einen Kilometer lange Rundweg führt um das 10 m tiefer gelegene Zentrum mit der zum Hauptstandort der Triennale umgebauten Jahrhunderthalle. Der Weg führt dabei über Brückenkonstruktionen, an steil abfallenden Böschungen oder Stützmauern entlang, durch die lichten Birkenwälder der „Industrienatur“.
Pionierpflanzen wie Birken, Weiden, Pappeln und der intensiv duftende Schmetterlingsflieder haben die Flächen besiedelt und sind innerhalb der letzten zwanzig Jahre zu einem Industriewald herangewachsen, der gepflegt und weiterentwickelt wird.
Im Norden befindet sich das sanft geneigte Hochplateau mit den offenen Spielflächen, dem Hochweg mit dem Blick in die Region und die Aussichtsbastion im Übergang zur Brücke der Erzbahn in den Grünzug Richtung Gelsenkirchen und Herne. Vom „inneren Kesselrand“, dem südlichen Weg des Hochplateaus, eröffnen sich Einblicke in die Parkflächen um die Jahrhunderthalle. Die Fertigstellung der Flächen wird mit Rücksicht auf die Kulturveranstaltungen in der Halle noch einige Jahre in Anspruch nehmen.
Im Westen führt der Weg über einen schmalen Damm des „Nordpols“ durch lichten Birkenwald an der „Wasserlandschaft altes Kühlwerk“ vorbei zur „Nordpolbrücke“. Die neue Brücke überwindet eine tiefe Schlucht von Zufahrtswegen und die Gleistrasse der „Bergbahn“. Die Nachts interaktiv beleuchtete Brücke bietet den besten Blick auf die umgebaute Jahrhunderthalle, sie ermöglicht zudem den Anschluss an das Plateau des ehemaligen Stahlwerks. Die Fläche der ehemaligen Stahlwerkshallen ist einer Wohnbebauung vorbehalten.
Als bauvorbereitende Maßnahme wurde eine breite Schneise freigelegt: Ein archäologisches Feld mit den Bauwerksresten der 160-jährigen Stahlindustriehistorie mit Tunnelgewölben, Fundamenten, Ofenfüchsen und Betonplatten offenbart sich dem Parkbesucher.
Auf dem unteren Geländeniveau, auf der Vorplatzebene der Jahrhunderthalle, befinden sich die Rückhaltebecken, die das Regenwasser der befestigten Flächen des Westparks speichern und verzögert in Richtung Marbach abgeben.
Der Rundweg führt an der nördlichen Hangkante entlang zum Kinderspielbereich „Stahlwerksdrachen“, einer Spiellandschaft in Form eines Drachens. Sein stählerner Kopf lugt hinter den hohen Heckenwänden hervor in den Zugangsbereich des Parks. Er markiert gleichzeitig einen zentralen Angelpunkt der Wegebeziehungen. Die aus der Innenstadt von der unterirdischen Straßenbahnhaltestelle Bochumer Verein/Jahrhunderthalle über eine breite Stufenrampe in den Park gelangenden Besucher werden hier auf die Achslinie in Richtung Wasserturm gelenkt. Diese große Diagonale ist die zukünftige Verlängerung der vom Hauptbahnhof kommenden Rottstraße, die auf den Wasserturm und das Foyer der Jahrhunderthalle zuführt.
Der Weg vom Spielbereich in Richtung Norden führt zur 180 m langen Stegbrücke, die in Baumwipfelhöhe geführt an das nördliche Plateau anschließt und das Rundwegesystem schließt. Wie von einer Zuschauertribüne sind Blicke in den zentralen Bereich mit der Jahrhunderthalle und der geplanten Konzertwiese möglich.
Sein „Nachtgesicht“ erhält der Park durch die von Uwe Belzner erarbeitete, auf den Standort abgestimmte Beleuchtung. Die Ausleuchtungsintensität wird insgesamt gering gehalten, die besonderen Strukturen des Ortes werden behutsam herausgearbeitet. Der seit über 160 Jahren zu allen Tag- und Nachtzeiten belebte Ort behält so auch als öffentlicher Park seine Nachtaktivität.
Die nächtliche Beleuchtung interessanter Objekte in dem Park ist Winter 2007 ergänzt worden. Neben dem tiefblau beleuchteten Wasserturm in unmittelbarer Nähe der Jahrhunderthalle wurden die beiden Betonkühltürme blau illuminiert und das Kühlwasserbecken erstrahlt in warmen gelb und orangen Farben. Weitere Akzente bildet die Innenbeleuchtung abgetrennter Rohrleitungen und die Ausleuchtung der Brücken und Rohrleitungstrasse...

 
Druckschutztür - Eingang zum Luftschutzbunker

Fiege Bernstein (schmeckt besser als Bier)

© untertage-übertage, 2007-2013
DANKE und GLÜCKAUF an Wilfried Maehler
Bericht: Olly Eismann / Wikipedia
Fotos: auch Eismann
Onlinestellung: schon wieder Eismann
(manchmal) mit mir in Bochum unterwegs waren:
Dr.Klöbner, Schlufine, Team Minehunters: Martin, Sebi und Svenska
(Danke an Dr.Klöbner für die Befahrung, an Svenska fürs Fahren und an Sebi fürs Licht)
Glück auf...