Atlantikwall in den Niederlanden

 

Der Seehafen Ijmuiden

 

Mit dem Bau des Nordseekanals, dessen Bautätigkeiten im März 1865 begannen und bis in das Jahr 1876 andauerten, erhielt Amsterdam eine neue Wasserstraße zwischen der Nordsee in westlicher Richtung und dem Ijsselmeer in östlicher Richtung. Bei Ijmuiden einem Ortsteil der niederländischen Gemeinde Velsen, mündet der Nordseekanal abgeschottet durch eine gewaltige Schleusengruppe in die Nordsee. Der so neu entstandene Seehafen Ijmuiden etablierte sich bald darauf zu einem wichtigen Warenumschlagplatz in Nordholland und sorgte somit für eine rasche Ansiedlung von Industriebetrieben. Auch aus militärischer Sicht wurde die strategische Bedeutung des Hafen Ijmuiden und des Nordseekanals deutlich. Um die künstliche Wasserstraße und somit auch den Hafen von Amsterdam zu schützen, wurde bereits im Jahr 1888 mit dem Bau eines Panzerforts in Ijmuiden begonnen. Das Fort welches zur Stellung Amsterdam gehörte, wurde bis zum ersten Weltkrieg mehrfach Modernisiert. Die Position des Panzerforts liegt gut geschützt auf einer Insel („Forteiland“) in mitten der Hafeneinfahrt von Ijmuiden.

 

Während des Zweiten Weltkriegs geriet die Region Velsen erneut ins Augenmerk der Militärführung, jedoch dieses Mal von deutscher Seite aus. Unter dem „Joch“ der Nationalsozialistischen Besatzung der Niederlande (1940–1945) wurde Ijmuiden im Zuge der Atlantikwall-Befestigungen zur Festung ausgebaut. Denn das Deutsche Militärregime ging zwingend davon aus, dass mögliche alliierte Landungstruppen einen Seewasserhafen als Brückenkopf für das Anlanden benötigen würden. Dieses jedoch sollte sich als große Fehleinschätzung seitens der Wehrmacht erweisen, wie es sich im weiteren Kriegsverlauf herausstellte. So entstanden im Hafenbereich und in den angrenzenden Dünen rund um Ijmuiden zwei Schnellbootbunker, drei Marineküstenbatterien (M.K.B), fünf Marineflakbatterien (M.FL.B) sowie zahlreiche sekundäre Verteidigungsanlagen. In dieser Berichterstattung geht es jedoch ausschließlich um die Marineküstenbatterie „Heerenduin“, zu der nur einen Bruchteil der im Hafenbereich erbauten Bunkeranlagen gehörte.

 

 Regelbau des Typs M 272

 

 Geschützschartenstand M 272

 

 Geschützbunker in "Ijmuiden"

 

 Seezieltelemetrie „Heerenduin

 

Die Marineküstenbatterie Heerenduin

Die Marineküstenbatterie „Heerenduin“ befindet sich gut zugänglich unterhalb der Südmole von Ijmuiden. Hier errichtete die Organisation Todt (OT) im Jahre 1942 eine von insgesamt drei Seezielbatterien zur Verteidigung des Seehafens der Gemeinde Velsen. Zunächst erhielt die Stellung mit ihren vier 17 cm Kanonen, welche in offener Bettung erbaut wurde, den Namen „Batterie Prien“. Als Namensgeber diente der deutsche U-Boot-Kommandant Kapitänleutnant Günther Prien (U 47). Ein Jahr später wurde die Seezielbatterie zunächst nach den regionalen Standort in „Seeziel-Batterie Südmole“, und kurz darauf in den endgültigen Namen „Heerenduin“ umbenannt. Die Marinebezeichnung der Bunkergruppe lautete: M.A.A.4./201, wobei die Abkürzung M.A.A. für Marine Artillerie Atlantikwall, und die Zahlen jeweils für die Bewaffnung und die Baugruppe stand. Um auf die stetig zunehmende Luftbedrohung der Alliierten zu reagieren beschloss das Deutsche Oberkommando die Küstenabwehr zu Verbunkern. Für die Aufnahme der vier 17cm Geschütze wurden im sogenannten „Winterbauprogramm“ im Jahreswechsel 1943/44 die vier Regelbauten des Typs M 272 gebaut. Diese baugleichen Geschützschartenstände wurden mit den fortlaufenden Baunummern 5833 bis 5836 versehen und in der Ausbaustärke „B neu“ errichtet, was einer zwei Meter Wand- und Deckenstärke entsprach. Für die Feuerleitung (Zielerfassung) der vier Geschütze wurde eine mittig zwischen den Geschützbunkern positionierter Regelbau M178 mit der Baunummer 5831 erstellt. Der Leitstand beherbergte die gesamte Seezieltelemetrie (Abstandsmesser und Feuerleitgeräte) der Batterie.

 Feuerleitstand Regelbau M178

 Rückwertiger Eingangsbereich des M 178

 der Telemetriestand von innen

 

Für die Bombensichere Lagerung und Bereitstellung der Artilleriemunition erhielt die Küstenbatterie weitere drei Stahlbeton-Bunker der Regelbautypen 134 und FL 246 als Munitionsunterstände. Durch die zwei leicht rückwärtig versetzten Munitionsbunker vom Regelbautyp RB 134 konnten die vier Geschützschartenstände effektiv und schnell mit Munition versorgt werden. Diese Versorgungsbunker konnten bis zu 400 Granaten und 400 Kartuschen fassen, sie erhielten ihre Positionen jeweils zwischen zwei der Bauwerkseinheiten vom Typ Regelbau M 272. Ein weiteres Munitionslager wurde in einem Regelbau „FL 246“ (Munitionstauffüllraum für schwere Flakbatterie) untergebracht. Zur Sicherung gegen Tieffliegerangriffe erhielt die Stellung zwei stationäre 20mm Flak-Geschütze mit feldmäßiger Verbunkerung. Einige hundert Meter vorgelagert befanden sich zwei Flankierungsbunker der Typen Regelbau 612 (Schartenstand für Land und Sturmgeschütze) in dem eine 7,5 cm „Pak“ untergebracht war, so wie ein Regelbau 681 (MG-Schartenstand ohne Nebenräume). Zahlreiche verbunkerte Sekundärbauwerke wie zum Beispiel: Tobruk-Stände (Regelbau 58c), Mannschaftsunterkünfte vom Typ 451a und 451b, Laufgräben und Infanterie Hindernisse vervollständigten die Seezielbatterie „Heerenduin“. So zählten am Kriegsende alleine zu dieser Stellung 38 Bauwerkseinheiten. Erwähnenswert an dieser Stelle ist die räumliche Nähe zur Marineflakbatterie „Olmen“. Die mit vier Flugabwehrgeschützen im Kaliber von 10,5 cm ausgestattete Batterie befand sich im südlichem Anschluss der Batterie Heerenduin“. Heute, fast 70 Jahre nach Kriegsende, sind die Anlagen größtenteils frei begehbar und ein Bunkermuseum wurde in einige Bauwerke etabliert. Mehr unter www.bunkermuseum.nl

 

 Munitionsunterstand Regelbautyp 134

 

 offene Bettung für die „17cm SK L / 40“

 Bunkermuseum in "Ijmuiden"

Die 17cm Schiffskanone L / 40

 

Als primäres Waffensystem verfügte die Seezielbatterie „Heerenduin“ über Artillerie-Geschütze vom Typ „17cm SK L / 40“. Die von Krupp im Jahr 1902 entwickelte und erstmals produzierte Schiffskanone, wurde ursprünglich für die Kreuzer der Braunschweig-Klasse als mittlere Artillerie verwendet. Mit dieser Kanone konnte eine theoretische Schussfolge von bis zu fünf Schuss pro Minute erzielt werden, die maximale Reichweite lag bei ca. 26.000 m. Der 4.992 mm lange Geschützlauf bestand aus einem Bodenstück, in dem ein waagerechter Quer- oder Keil-Verschluss eingearbeitet wurde, dem Seelenrohr, welches das Geschoss im Kaliber von 173 mm führte, so wie dem mehrteiligen Mantelrohr zur Stabilisation. Um den Rohrrücklauf (Rückstoß) beim Abfeuern der Waffe zu kompensieren, befand sich unter dem Geschütz ein hydromechanisches Rücklauf- und Vorholsystem. Diese Technik basierte auf einen Bremszylinder der die kinetische Energie des zurück laufenden Geschützlaufs bremste und gleichzeitig den mechanischen Federvorholer spannte, der wiederum den Waffenlauf wieder in die Ausgangsstellung zurück beförderte. Damit eine fehlerfreie Funktion dieser Technik der Fernkampfgeschütze auch bei niedrigen Temperaturen garantiert werden konnte, diente ein Glyzerin-Wassergemisch im Verhältnis von 60 zu 40 Teilen im Bremszylinder als Bremsflüssigkeit.

 

Um die Geschützbesatzung in offenen Bettungen oder Bunkerbauwerken im Kampffall, zum Beispiel vor Infanteriebeschuss oder Splitterflug zu schützen, wurden die Fernzielkanonen im Regelfall mit einem 100 mm starken Schiffspanzerschild versehen. Zur sicheren Verankerung der Artilleriewaffenlafette mit dem betonierten Untergrund kamen 16 Bolzen in der Stärke von 60 Millimetern zum Einbau. Das Bunkergeschütz „17cm SK L / 40“ konnte verschiedene Munitionstypen verschießen. Zum Einen war das die reguläre Panzergranate mit Bodenzünder, das Leuchtgeschoss L/3,4, welches ein Gewicht von 58,5 kg hatte und sich maximal 60 Sekunden nach dem Abschuss entzündete um dann drei Minuten gehalten von einem Fallschirm im Himmel abzubrennen , sowie die Sprenggranate L/4,7 mit Haube. Alle Geschosse wurden getrennt von der Hülsenkartusche geladen. Trotz des relativ hohen Alters, der 17cm Schiffskanone L / 40, kam dieser zuverlässige Waffentyp entlang der Atlantikwalllinie noch häufig zur Verwendung in der Küstenverteidigung. Andere, modernere Waffengattungen kamen hier, wie auch schon am Westwall, so gut wie gar nicht zum Einsatz, da sie entlang der Kriegsschauplätze an der Front eingesetzt wurden.

 

 Mannschaftsunterkünfte vom Typ 451a

 

 Infanterie Hindernisse

 

 Bergmann und Senta beim Fotografieren

 

 überdeckte Laufgräben am Bunkermuseum

 

Rechte:

 

On Tour im niederländischen Ijmuiden – Björn, Markus, Elke mit Team-Hund Senta

Text und Recherche © – Björn

Foto Dokumentation © – Björn, Elke

Regelbau Zeichnungen © – mal sehen

Onlinegestaltung – Björn, Olly

Infos – Waffen Arsenal Sonderband S-22 - Fernkampfgeschütze am Kanal // Die Geschichte der deutschen Schiffsartillerie. 3. Auflage (ISBN 3-7822-0577-4)

Produziert für – © www.untertage-übertage.de – Dezember 2012…

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Die Marineküstenbatterie "Longues-sur-Mer"

Aus einer spontanen Laune heraus entscheiden sich Micha und Philipp an einem schönen Sommertag die Küstenbatterie „Longues-sur-Mer“ in Frankreich zu besuchen. Ihre Reise begann bei Bonn und führte über die Niederlande, durch Belgien, bis an die Französische Atlantikküste der Normandie. Schon nach neun Stunden Fahrt, und gut 800 Kilometer weiter, erreichten sie den Ort „Longues-sur-Mer“. Die zum Teil 65 Meter hohen, steil abfallenden Klippen und das daraus resultierende Panorama auf den Ärmelkanal, entschädigten schließlich die Strapazen der langen Anreise. Aus dieser erhöhten Position ist es leicht nachvollziehbar warum die Deutschen im Zuge der Atlantikwall- Befestigungen hier eine Küstenbatterie errichteten. Im Bereich der ehemaligen Landungs-Strände des D-Day´s verläuft heute ein sehr gut ausgeschilderter Rundweg, mit dessen Hilfe die Stellung leicht zu finden ist.

 Panorama

Die Küstenbatterie „Longues-sur-Mer“ bestand aus vier Geschützschartenständen M 272 sowie einem Feuerleitstand für leichte Seezielbatterien M 262a. Errichtet wurde die Atlantikwall Stellung im dritten und vierten Quartal des Jahres 1943. Zum Bau der fünf Regelbauten verarbeitete die Organisation Todt (OT) mehr als 3.700m³ Beton. Die Geschützstände wurden ca. 300 bis 400 Meter entfernt vom Feuerleitstand im Hinterland positioniert. Der Feuerleitstand selbst befindet sich nahe des Steilufers. Hier erhielten auch zwei Scheinwerfer mit einem Durchmesser von 1,5 Metern ihre Stellung. Mittels Erdkabel übermittelte der Feuerleitstand die errechneten Zielkoordinaten an jeden einzelnen Geschützbunker. Die Übermittlung basierte auf ein durch Wechselstrom gespeistes Folgezeigesystem, diese Technologie war einzigartig im Atlantikwall-Abschnitt der Normandie. Um die sensiblen Kommunikationskabel vor Bombenwurf zu schützen, wurden tief unterhalb der Erdoberfläche Kabelkanäle verlegt.

 Bunkerterrorist

Die Bewaffnung der Marineküstenbatterie Longues (4/HKAA 1260) bestand im wesentlichen aus vier 15,2cm Torpedobootskanonen der Firmen Skoda und Krupp, geschützt in Bunkern vom Regelbau-Typ M 272. Mit diesen in Pilsen gefertigten Kanonen konnte eine theoretische Schussfolge von 6 Schuss pro Minute erzielt werden. Der Lauf besitzt eine Länge von 6.772 Millimetern, die maximale Reichweite lag bei 20.000m. Zum Schutz der Bedienungsmannschaft erhielten die Geschütze Panzerschutzschilde gegen Splittereinwirkung, Detonationsdruck und Handfeuerwaffenbeschuss von aussen. Bei völliger Schrägstellung der Kanone, verdeckten so die Panzerschilde den größten Teil der Scharte des Regelbau M 272.  

Die verwendete Munition der Torpedo-Boots-Kanonen variierte zwischen Sprenggranaten L-4,6 Kopfzünder mit Haube, Sprenggranaten L-4,5 Bodenzünder oder Panzergranaten L-3,8. Des weiteren verstärkte ein 12,2cm Leuchtgeschütz vom Typ K390/1(r) die Feuerkraft der Batterie. Das 7,1t schwere Geschütz stand in einer offenen Feldstellung und hatte eine Reichweite von 21.000m. Die bis zu 25 kg schweren Geschosse verließen die Waffe durch einen 5.483 Millimeter langen Lauf. Zur Verteidigung gegen Luftangriffe erhielt die Stellung mehrere 20mm Flakgeschütze. Zur Nahverteidigung dienten hauptsächlich Maschinengewehre, die zum teil in Tobruk-Ständen (Regelbau 58c) untergebracht waren. Aber auch Mörser, Minenfelder und verschiedenste Infantrie-Hindernisse wie zum Beispiel Stacheldraht-Barrieren sollten die Batterie schützen.

 Regelbau M272

 Geschützbunker

Geschützschartenstand  Regelbau M 272

Höhe: 7,10m
Breite: 13,00m
Tiefe: 13,50m
Beton: 745m³
gebaute Anzahl am Atlantikwall: 65 stück

 

In den Tagen vor der Invasion der Alliierten Streitkräfte (Operation Overlord) wurde die Küstenbatterie „Longues-sur-Mer“ mehrfach aus der Luft angegriffen und mit Bombenteppichen überzogen. Trotz der massiven Luftangriffe konnten keine nennenswerten Schäden angerichtet werden. Hauptsächlich zerstörten die Bomben Infantrie-Hindernisse und unwichtigere Anlagen der Stellung.

Im Morgengrauen des 6 Juni 1944 eröffneten die Alliierten erneut das Feuer auf die deutschen Verteidigungsanlagen entlang der Landungsabschnitte. Diesmal erfolgte der Angriff von See aus, über die Schiffsartillerie von Kreuzern und Panzerkreuzern. Als die alliierten Schiffe in Reichweite der deutschen Küstenbatterie kamen, eröffnete Diese ebenfalls das Gegenfeuer. Es folgte ein stundenlanges Gefecht zwischen der alliierten Flotte und den deutschen Kampfbunkern. Erst der englische Kreuzer „Ajax“ brachte die Batterie durch Volltreffer in die Scharten zweier Geschützbunker kurz zum Schweigen. Die übrigen drei Geschütze der Atlantikwall-Stellung nahmen den Beschuss nach einer Pause wieder auf. Das freistehende 12,2cm Leuchtgeschütz wurde auf die Landungsabschnitte „Omaha“ und „Gold“ ausgerichtet, und nahm die Landungstruppen unter Beschuss. Die zwei übrigen Geschützstände lieferten sich ein erbittertes Feuergefecht mit dem Schlachtschiff „Georges Leygues“. In den frühen Abendstunden verstummte die Batterie endgültig. Am Morgen des 7 Juni nahmen die Alliierten die Stellung „Longues-sur-Mer“ entgültig ein.

 Bunker nach dem Volltreffer durch die "Ajax"

Anfang der achtziger Jahre wurde das ehemalige Gelände der Küstenbatterie umfassend von gefährlichen Kriegshinterlassenschaften geräumt und dem Besucher zugänglich gemacht. Einige verschüttete Teile der Anlage sind erst ab Sommer 2002, zum sechzigsten Jahrestag der Invasion im Jahr 2004 wieder freigelegt worden. Alle fünf Bunker der  Stellung „Longues-sur-Mer“ sind in unterschiedlicher Qualität vorhanden und können besichtigt werden. Teilweise ist auch noch die originale Bewaffnung in den Atlantikwall-Bunkern vorhanden. Wer eine Fototour bei gutem Wetter plant, sollte am besten früh Morgens dort aufschlagen. Sonnst könnte es sein, daß man sich mit Touristen-Trauben rumplagen muss. Bekannt wurde die Küstenbatterie mit ihrem Feuerleitstand durch den Film „Der längste Tag“. Allerdings stimmen viele Details im Film nicht mit der Realität überein. (ist halt nur ein Film)

 Feuerleitstand Regelbau 262a

 Beobachtungsbunker

Feuerleitstand Regelbau 262a

Höhe: 7,80m
Breite: 11,00m
Tiefe: 17,00m
Beton: 720m³
gebaute Anzahl am Atlantikwall: 22

Rechte:

Auf Tour waren: Micha (Damica) und Philipp.
Fotos: Damica.
Bericht: Björn (Bergmann).
Online Arbeit: Olly (Eismann) und Bergmann.
Produziert: Januar 2009.
Zeichnung: © Björn Hergemöller.

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